In Gesprächen mit unseren Kunden stellen wir immer wieder fest, dass wir Buchbinder doch mehr Fachbegriffe verwenden als uns bewusst ist. Deswegen bauen wir für Sie ein Glossar auf. Hier finden Sie sowohl die korrekten Fachbegriffe als auch die allgemein gebräuchlichen Synonyme aus der Welt der Buchbinderei und der Druckweiterverarbeitung.

 

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 Anleimmaschine

Klebstoffauftragemaschine. Bei uns sind fast nur 1-walzige A. im Einsatz: eine sich drehende Messing- oder Stahlwalze von etwa 40 cm Breite und 10 cm Durchmesser, unter welcher sich eine mit Leim gefüllte Wanne befindet. Dadurch wird die Walze flächig mit Leim benetzt. Über diese Walze wird das zu beleimende Gewebe geführt (was vor allem am Beginn der Ausbildung recht lustige Ergebnisse haben kann).


 Anpappen

Aufkleben des Vorsatzpapieres eines Buchs auf die Innenseiten des Buchdeckels.
› Vorsatzpapier


 Anreiben

Arbeitsgang nach dem Anschmieren und dem Bekleben mit z.B. dem Einbandgewebe: von Hand mit dem Falzbein oder maschinell mit der Presse wird das Material angepresst, um Luftblasen auszudrücken und so eine feste Verklebung zu erreichen.
› Einbandgewebe
› Falzbein


 Anschmieren

Flächiges Bestreichen eines Stücks Pappe, Gewebe o.ä. mit Klebstoff. Von Hand mit dem Pinsel oder mit maschineller Unterstützung mit der Anleimmaschine.
› Anleimmaschine


 Appretur

Ein Gemisch aus Kleister, Tragant, Leim, oft mit Farben versetzt. Wird verwendet als Porenfüller bei Geweben.


 Auffächern

Ganz wesentlicher Arbeitsschritt bei der handwerklich ausgeführten Klebebindung.


 Ausgleichsfalz

Schmaler Papierstreifen, der mitgeheftet wird, wenn in das Buch Bilder, Karten, Pläne etc. gebunden werden.

A
 
DrahtkammbindungBuchbinderei Meike Lehmann